Donnerstag, 3. April 2014

Martil nach Tanger

Zu den Grotten des Herkules

Tolle Reparatur einer Mülltonne, auf gleiche Weise werden auch Plastikgartenstühle bearbeitet.
Eine grausige Wetterfront
                                           Motorroller aufs Wesentliche reduziert

Hier haben wir leckere Calamares gegessen und einen Teil des Borussia-Madrid Debakels erlebt- das ganze Land hat es gesehen!

                                            Atlantikküste bei Tanger


Auf dem Campingplatz bei den Grotten des Herkules















Die letzten Kamele dienen nur noch der Belustigung der Touristen, eine Busladung junger sehr blasser Briten ist gerade durchgekommen, die Tiere haben Pause.

Mittwoch, 2. April 2014

Martil

                   Martils Reize bleiben nicht unendeckt

Der morbide Charme des Verfalls moderner Architektur fällt erst beim näheren Hinsehen auf. Aber wenn man sieht, wie diese Hochhäuser gebaut werden, wird einem klar, dass sie nicht sehr lange halten können. Jeder Blick hinter die Kulissen Martils, das aus der Ferne wie ein modernes Seebad wirkt zeigt die Mängel. Aber wenn wir Perfektion wollen, dann schauen wir mal auf den modernen Flughafen Berlins.

                      Hier werden Stuckornamente in allen erdenklichen Formen angefertigt


 Die Leser meines blogs wissen, dass ich kein skuriles Objekt auslassen kann. Diese Spielgeräte sind allerdings schon mit einem Dh zu betreiben, doch bleiben sie hier meist ungenutzt und verstauben.


      Die schwarzen, bedrohlichen Wolken über der Stadt machen die Skyline noch eindrucksvoller.

                                                        Augen auf beim Möbelkauf
 Wie man sieht, ist nicht jede Wohnung eines Hauses an die Wasserversorgung angeschlossen, man sieht oft die Hausfrauen und jungen Mädchen an den öffentlichen Wasserhähnen Wasser in den orangenen Flaschen holen, die 5 Liter fassen. Diese gibt es auf jedem Markt zu kaufen.
                       Ein ausgesprochen reizvoller Hintern präsentiert diese enge Hose


 Modern präsentiert sich die Strandpromenade, die im Sommer sicher zu Bersten voll mit einheimischen Touristen sind.

 Große Antennen machen das Internet stark, fast jeder hat ein Mobilephone in der Hand, die Taxifahrer und LKW Fahrer fummeln in einem Fort darauf herum, die ganz kleinen Kinder haben dummies.
                Eine Unzahl von Blautönen erfreuen das Auge, auch ohne in Chefchauen zu sein
     Da musste dann etwas Rot mit ins Bild und das Grün der Anlagen in der Mitte des Boulevards

        Sehr beliebt ist es auch, die Mauerkronen mit Glassplittern gegen Besteigen zu sichern
           Herrlich dieser Platz, aber wenn man genauer hinsieht dann sieht man den Glanz bröckeln

                                       Geniale Architektur, modern bis zum Abwinken


 Sogar die Küchendämpfe der Pizzerien werden schon über die Dächer abgeleitet, moderne Zeiten




 Sehr elegant und maritim wirkt dieser Block, aber wie die meisten Bauten in der ersten Reihe praktisch unbewohnt. Immerhin kann man hier gut Geld anlegen als Spekulant.
  Die Behausungen der Wächter über die Baumaschinen wirken etwas erbärmlicher, im Hintergrund
   

Für dieses Lampenmodell "Mottenfänger" hat sie die Stadtverwaltung nach endlosen Debatten entschieden, eine Mischung aus Moderne und Retro in dezentem, maritimen Blau, wie auch die Flotte der Fischerboote, die die kleinen durchgräteten Fische aus dem überfischten Gewässer klauben.
                              
                                   Hier hängt die Karte des Campingplatzrestaurants

Von Oued Laou nach Martil

 Bahnbrechende Erfindung: Röster auf dem Villeroy und Boch Kessel  liefert knuspriges Baguette vom Abend.

 Regen in der Nacht und am Vormittag, wir treffen Erhard in Martil, der uns einweist neben seiner Weißware. In Chefchauen Gewitter mit starkem Regen.


 Auch Martil hat sich verändert, zu einer großen Stadt mit den üblichen, dekorativen Straßenlaternen im Retrolook auf den die Stadtverwaltungen hier wohl alle steil gehen.

Dahingehend gab man sich in Oued Laou eher noch bescheiden in der Ausleuchtung von Straße und Gehweg über dem Strand. Der weiße Sand ist aber hier wie auch da eher dunkelgrau als weiß, aber ich würde auch an einem weißen Strand nicht liegen wollen, auch wenn es wärmer wäre.